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Giftinformationszentrum-Nord zur Corona-Pandemie – ein besonderer Appell

 

Die häusliche Betreuung von Kindern stellt momentan viele Menschen vor besondere Herausforderungen. Der Giftnotruf möchte vorsorglich zu vermehrter Achtsamkeit aufrufen.


Wir bitten daher alle Betreuenden,

  • Desinfektionsmittel aller Art
  • Medikamente
  • Putz-/Waschmittel
  • Zimmerpflanzen
  • Batterien und ähnliches

 von Kindern bestmöglich fernzuhalten. Uns erreichen derzeit vermehrte Anfragen zu Vergiftungen oder Verletzungen mit den oben genannten Produkten.

Auch bei Erwachsenen beobachten wir immer wieder vermeidbare Vergiftungen. Darum:

  • Verzichten Sie bitte auf Wildkräutersammeln, sofern Sie sich nicht absolut sicher sind, um welche Pflanzen es sich handelt. Bärlauch z. B. hat giftige Doppelgänger!

  • Alkohol- und Drogenkonsum enden leider häufig in der Notaufnahme. Wir appellieren an Ihre Eigenverantwortung!

  • „Alternative Heilmethoden“ wie MMS/Chlordioxid und pseudomedizinische Ratschläge haben in diesen Zeiten Hochkonjunktur und richten oft mehr Schaden an als Nutzen. Welche Maßnahmen wirklich sinnvoll sind, entnehmen Sie bitte den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts.

 

Krankenhausbetten und medizinisches Personal sind momentan nur sehr begrenzt verfügbar und sollten nicht durch vermeidbares Verhalten unnötig in Anspruch genommen werden. Die Gesundheit ist ein kostbares Gut- in diesen Zeiten noch mehr als sonst!

 

Zum Schluss: Die Pandemie löst bei vielen Menschen enorme Ängste aus. Sollten Sie oder ein/e Angehörige/r unter Selbstmordgedanken leiden, wenden Sie sich bitte professioneller Hilfe zu. Sprechen Sie z. B. ihren Hausarzt oder den sozialpsychiatrischen Dienst in Ihrer Nähe an.


Telefonseelsorge 0800 1110111 (rund um die Uhr kostenfrei erreichbar).

 

Wir möchten in diesen Zeiten viel Kraft wünschen und danken für Ihre Mitwirkung!


Giftinformationszentrum-Nord
Tel: 0551 – 19240 (rund um die Uhr)
Universitätsmedizin Göttingen

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